Bundestagswahl 2021 - Sieg der Dummheit oder Ignoranz?

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Bundestagswahl 2021 - Sieg der Dummheit oder Ignoranz?

wolfgang-daubenberger.de
Veröffentlicht von #wolfgang daubenberger in POLITIK · 28 September 2021
Tags: Bundestagswahl2021
Bundestagswahl 2021: 60,4 Millionen Wahlberechtigte. Und die Alternativen wurden nicht genutzt.

Wer sich mit Massenpsychologie beschäftigt und dies insbesondere in diesen Zeiten, den konnte dieser "Wahlsieg" kaum überraschen.
Das "Stockholmsyndrom", das die Anbiederung und Gefügigmachung eines Entführungopfers an seinen Peiniger beschreibt, kann auch für diesen Zustand der politischen Wählerdekadenz gut als Erklärung für die mehrheitlich devote Wählerhaltung herhalten.
Oder sollten wir uns die USA als Vorbild der mittlerweile veröffentlichten Wahlmanipulation als Vorbild nehmen und davon ausgehen, dass in Wirklichkeit die Mehrheit völlig anderer Meinung war? Ich neige eher dazu, dass nach über 18 Monaten der gesellschaftlichen Erniedrigung, Willkür und Entrechtung das Opfer (das deutsche Wahlvolk) mehrheitlich sein/e/n Erniedriger wählte, der die vermeintliche Stärke besitzt, einen am Leben zu erhalten.
Natürlich jubeln nun die Sieger über die vermeintlich "demokratische" Wahl und ihre Chefstrategen freuen sich darüber, in der Psychologiestunde aufgepasst zu haben.
Doch verfügt ein entrechtetes Volk (das derzeit über eingeschränkte Grundrechte verfügt) überhaupt über ein freies Wahlrecht und eine Stimme? Das Feigenblatt dieser Wahl war nur ein Alibi für den Aufstieg der grün/linken/schwarzen Politikerkaste, die ihre gut bezahlten Sessel kaum freiwillig räumen.
Man vollzieht in der nun folgenden Zeit die Umwandlung der Gesellschaft in eine politische Gesundheits- und wahlweise Klimadiktatur, je nachdem was die Fundamente der freien Gesellschaft schneller absägt.
Die Chance für eine Rückkehr in rechtsstaatliche Verhältnisse ist hiermit vertan und das wussten die Strategen der Politmafia. Sie hatten ja schließlich gewaltige Mitstreiter aus dem weltweiten Großkapital im Rücken, die dafür alle Register gezogen hat. Wir erinnern uns an das andauernde mediale Dauerfeuer gegen Andersdenkende, das in die Reihen der Staatsgläubigen sein Gift geträufelt hat. Auch hier gilt: die Dosis macht es. Und was Tagesschau und Co. in die Sinne der Wähler geträufelt hatten, war hochprozentig.
Dass Politer wie Spahn und Co. ungeschoren Deals mit der Pharma machen können und Merkel mit dem höchsten Gericht hinter verschlossenen Türen sich trifft: wen interessierte es denn wirklich? Im Gegenteil.
Das Alarmsignal erreichte "nur" diejenigen, die dafür auch die notwendigen Sensoren haben und ihre Mahnungen verhallten ungehört in der breiten Gesellschaft.
Der große Rest der Republik verbrachte lieber die Sommertage gespritzt im Cafe oder im Urlaub.

Warum so viele Befürworter der grün-/linken/schwarzen Gesundheitsdiktatur im Umland Freiburgs?
Erstaunlich sind solche Überschriften nicht wirklich. Sitzt doch "im Speckgürtel Freiburgs" auch ein ansehnliches akademisch geprägtes Wählerpotential (Spötter benennen sie auch als verkopfte Ex-Beamte), das sich kaum Sorgen über seine eigene Zukunft macht. Menschen, denen das Leben in dieser hochpreisigen Gegend kaum Mühe bereitet.
Und insbesondere der Zuzug der letzten Jahrzehnte in das grüne Umland Freiburgs rächt sich nun an der Wahlurne.
Wie in der Bundesregierung ist hier die erforderliche Bodenhaftung vieler Menschen längst Phantasierereien über eine neue grüne Ökowelt gewichen. Strom kommt aus der Steckdose und Milch aus der Tüte.
Aus sicherer finanzieller Position heraus sind sie als grün/rote/schwarze Parteianhänger unterwegs und unterstützen alles, was gegen die bürgerlich trägen Verhältnisse stimmen könnte.
So hatten die GRÜNEN ihren "blassen" Kandidaten wie z.B. Jan-Lukas Schmitt am Start, der genau wie Viele der Partei(en) aus der Schule in kurzer Zeit in die Politik katapultiert ist (oder wurde) und nun jeden Pennäler von der Politkarriere zurecht träumen lässt. Seit Baerbock ist nichts mehr unmöglich und man denkt ja vor.
Befeuert wurde diese Wahl inbesondere durch die etablierten Abgeordneten und deren Umfeld, die sich im Umland z.B. mit ihren Abgeordneten Schreiner, der Landrätin Schwarzelühr-Sutter oder den mehrheitlich regierungsparteinahen Bürgermeistern und Gemeinderäten immer als willfährige Handlanger der Regierung erwiesen haben.
Bewies doch z.B. der Besuch Altmaier's in Kirchzarten im Vorwahlkampf wie sehr die lokalen Abhängigkeiten der Gewerbetreibenden vom Finanztopf der Regierung sind. Die devoten Mittelständler bekamen sicher glänzende Augen beim Anblick dieses Wirtschaftsministers, der ihnen das Blaue vom Himmel versprach.
Das Motto lautet: "wessen Brot ich singe, dessen Lied ich singe".
Und die heimlichen Idiologen sitzen mittlerweile auch in den Schulen im Dreisamtal an oberster Stelle und sorgen dafür, dass auch alle schön parieren. Das neue deutsche Wählervolk hinter Masken: was für eine Freude für Jeden, der idiologisch "auf der richtigen Seite steht".
Am Rande: sollte die grüne Forderung mit der Absenkung des Wahlalters Erfolg haben, gnade uns Gott, wenn diese wohlstandsverwahrloste Generation ihr Stimmrecht proklamiert.
Schöne neue Welt. Sie haben es aber so gewollt.

BZ 27.09.2021

SPIEGEL 27.09.2021



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