Warum kein Eignungstest für Abgeordnete, Ministerpräsidenten und nachgelagerte Stellen?

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Warum kein Eignungstest für Abgeordnete, Ministerpräsidenten und nachgelagerte Stellen?

wolfgang-daubenberger.de
Veröffentlicht von #wolfgang daubenberger in POLITIK · 13 Januar 2022
Tags: Eignungstest
Deutschland ist ein regelwütiges Land. Von der Farbe der Mülltonnen bis zum Wahlzettel: alles ist gut geregelt.
Und da jedenfalls taucht (auch bei mir) eine wichtige Frage auf:
warum werden eigentlich nicht Abgeordnete, Bürgermeister und jeder, der als potentieller "Gefährder der öffentlichen Sicherheit" in ein Amt geht oder ging entsprechend psychologisch getestet und beobachtet?

Wer ein Flugzeug fliegt, als Busführer unterwegs ist, einen Zug als Lockführer führt oder einen Waffenschein macht, benötigt doch auch ein entsprechendes psychologisches Zeugnis bzw. wird beurteilt. Und wir erwarten ja von diesen Personen auch eine vernünftige und verantwortungsvolle Handlungsweise.

Haben Sie mal den Führerschein verloren, weil Sie die notwendige Punktezahl wegen schwerwiegender Übertretungen übererfüllt haben? Z.B.einen Fußgänger aus Wut überfahren haben?
Kaum denkbar, diese Fahrlizenz wiederzuerlangen, denn das psychologische Verfahren zur Widererlangung ist kaum für psychisch labile Personen machbar.

Und wir lassen Abgeordnete und Verwaltungsbeamte einfach so mit den Waffen des Rechts auf unsere Zivilbevölkerung los? Weshalb gehen wir davon aus, dass darunter sich kein Einziger befindet, bei dem die innere Uhr ganz anders tickt wie bei uns "Normalen" und mit seiner Entscheidungsfreiheit das Recht in die eigene Richtung zu beugen damit direkt für irreparable Schäden an seinem Umfeld sorgt? Der Insgeheim vielleicht Spaß an der Qual hat?

Ach ja: übrigens erhalten nun auch Beamte den Zugang zu Waffen zu vereinfachten Bedingungen.
War sich der Staat bewusst, dass er damit auch Menschen unterstützt, die damit "ihre Passion ausleben" könnten?
Nicht auszudenken, wenn darunter bisher Verhaltensunauffällige sind, die aufgrund bestimmter Konstellationen wie wir dies gerade erleben, "ungestört" jetzt ihre geheimen Gelüste offen ausleben können und mit Gewalt und Folter phantasieren.

Nehmen wir an, dass so jemand an eine Stelle in der Verwaltung kommt, die ihm ermöglicht, psychische Gewalt gegen Untergebene oder gar Bürger auszuüben, rechtliche Entscheidungen ohne Empathie und aus sadistischer Lust zu treffen.

Die Nürnberger Prozesse haben (leider) nur einen kleinen Teil dieser sadistischen Befehlsgeber entlarven können.
Was macht uns seither so sicher, dass deren Nachfolger nicht in neuem Gewand mitten unter uns sitzen?

So z.B. ein Abgeordneter in ein Amt gewählt gewählt wird, das ihm (endlich) ermöglicht, Entscheidungen gegen die Gesundheit Vieler zu treffen. Das ihm höchste Befriedigung am Elend Anderer beschafft.
Er freut sich, dass er aufgrund "seiner Veranlagung" solche Entscheidungen treffen kann, die seinem Innersten und nicht der Position entsprechen. Warum soll dies heute völlig abwegig sein?

Die Möglichkeit von Macht zur Durchsetzung von "eigenen Rechten" in den falschen Händen kann man mit den Folgen eines Waffengebrauchs gleichsetzen, auch wenn der Politiker "nur" diese Macht ausnutzen und sich daran innerlich befriedigen kann ohne seine Opfer zu kennen.

In der Schußlinie stehende dann halt wie gesagt Menschen, die sich als Opfer schlimmstenfalls umbringen, krank werden, in Depressionen verfallen, ihren Beruf verlieren und vieles mehr ohne ihre Peiniger jemals belangen zu können.
Die Schäden an Leib und Leben und fremden Sachen sind dazu noch nicht einmal begrenzt auf das Umfeld "des Täters" und deshalb ist es unerlässlich, auch diese heikle Frage nach der Eignung für bestimmte Ämter offen zu stellen, denn es ist derzeit Gefahr für Leib und Leben für uns alle im Verzug, wenn auch nur ein Teil der Annahmen zutreffen sollten.

FRAGE
Warum setzt der Gesetzgeber hier keinen adäqaten Eignungstest und eine ständige psychologische Kontrolle als Voraussetzung für solch schwierige und belastende Positionen voraus, obwohl er doch weiß, dass z.B. Abgeordnete, Ministerpräsidenten, Bürgermeister oder Verwaltungsleute wie auch sicher Leitungsebenen der Polizei genauso den Querschnitt der Bevölkerung darstellen und psychologisch schwer defekte Menschen in entsprechendem Verhältnis sicher in ihren Reihen hat?

Ich meine, dass der Staat, also wir, dieser Sorgfaltspflicht leider nicht nachkommen und tickende psychologische Zeitbomben auf allen Ebenen der Politik und Verwaltung ohne das unbedingt notwendige Monitoring billigen.
Hier muss ein ordentliches psychologisches Verfahren vor dem Zutritt in Ämter und der Politik die Gefahr für die Allgemeinheit zumindest verringern. Auch zum Schutz des Betreffenden, der von seinem Defekt vielleicht noch gar nichts weiß.
Und wie ein Alkoholiker nach der Trockenlegung eben immer in Gefahr ist, dem guten Tropfen erneut anheim zu fallen, muss der Gesetzgeber sich auch mit den Wiederholungstätern beschäftigen und dann Maßnahmen ergreifen.

FAZIT
Hier hat der Gesetzgeber eindeutig Handlungsbedarf, denn nun werden z.B. durch Bundestagsabgeordnete der GRÜNEN genauso wie bei einem Bürgermeister "die scharfen Waffen" ausgepackt und gegen uns, also gegen die Bevölkerung gerichtet. Dies sind keine blosen "Wortentgleisungen", sondern könnten aufgrund ihrer Heftigkeit und starken Irrationalität auf oben angesprochene "Defekte" hinweisen. Aber wie gesagt: das können nur Fachleute beurteilen, wofür der Gesetzgeber aufgerufen ist.


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