28.03.2022 Kirchzarten hat fertig!

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28.03.2022 Kirchzarten hat fertig!

wolfgang-daubenberger.de
Veröffentlicht von #wolfgang daubenberger in MASSNAHMEN · 29 März 2022
Tags: Kirchzarten
Am 28.3.2022 meldeten die Macher von "Dreisamtal-verbinde-dich"  erneut eine Veranstaltung in der Fußgängerzone an. Dieses Mal sollte weder ein Spaziergang durch den Ort, noch lange Reden im Mittelpunkt stehen.

Dieses Mal sollten die kritischen Mitmacher einfach gemütlich in der Fußgängerzone mit selbstgebrachtem Essen und Trinken sich aufhalten und damit auch der hießigen Gastronomie die ausgrenzende Maßnahmenpolitik und die damit einhergehenden unsinnigen Vorschriften wie 3G und das Tragen einer Maske deutlich machen.

Bevor die Veranstaltung begann, opponierten diverse Geschäftsinhaber sofort bei der anwesenden Ordnungsmacht gegen diese angemeldete Versammlung und begannen den Beginn vorsätzlich zu stören.
So lieh sich ein Gastronom kurzerhand einen transportablen Lautsprecher beim gegenüberliegenden Geschäft und beschallte sofort lautstark die Veranstaltung, die damit natürlich nicht wie geplant beginnen konnte.



Die zusehenden Kirchzartener Ordnungshüter lehnten die Beseitigung dieses lautstarken Störenfrieds unverständlicherweise ab.

Es wurde von der Polizei das Argument des Gastronomen gegen die Veranstaltung ins Feld geführt, dass man durch diese Demonstration finanzielle Einbußen befürchte und man doch letzten Endes ein Miteinander pflegen müsse.
Eigentümlich mutet es schon an, wie man diese schwammige Linie zu Lasten des Rechts in Kirchzarten fährt.
Das Versammlungsgesetz §21 regelt dazu alles und dies wird juristisch noch zu prüfen sein.

Wie beobachtet hat diese Aktion des eigensinnigen Wirts mit seiner hysterischen Musikbeschallung der Teilnehmer letzten Endes dazu geführt, dass Gäste aus seinem Lokal empört über sein Verhalten waren und dann den Gastrobereich verliessen.

Ich hätte ihm gerne den Rat gegeben, die Gunst der Stunde lieber auf einen willkommenen Umsatz zu nutzen und den vielen Teilnehmern einfach den Straßenverkauf anzubieten. Doch ein Blick in das aufgebrachte Gesicht sprach auch für mich Bände und so ist die lebenslange Essblockade dieses kirchzartener Gastrobetriebes durch uns die beste Lektion.

Ein weiterer an dem Geschehen sich störender Gastronom und Hotelier behauptete sogar frech, dass der öffentliche Grund, auf dem sich die Teilnehmer niederliessen, sein Privatbesitz sei und sie hier nichts zu suchen hätten.
Bizarr: ausgerechnet heute hatte dieser Betrieb seinen Ruhetag.
Er lief dann aufgeregt etliche Kilometer im Dauertelefonat die Fußgängerzone herauf und herunter.
Offensichtlich kam auch er bis zum Schluß mit dem friedlichen Demogeschehen mental nicht zurecht.

Trotz dieser massiven Sperrfeuer begann wie geplant die Veranstaltung mit dem friedliche Vespern und kurzen Informationen zum Coronageschehen unter freiem Himmel, untermalt von einem spontanen musikalischen Auftritt eines Musikers mit südamerikanischem Sound und auch die besserte die Stimmung schnell auf.

Die ausgelassene Stimmung der Teilnehmer und die alles in allem friedliche Demonstration kann letzten Ende nicht darüber hinwegtäuschen, dass Teile der kirchzartener Geschäftswelt die ernste Lage noch immer nicht begriffen hat.

Tatsache ist, dass wegen einer am Montag um 18 Uhr Abends beginnenden Veranstaltung in der ansonsten weitgehend leblosen Fußgängerzone kaum jemand Geld von Gästen verlieren dürfte, die ohnehin nicht kommen.
Zwei Jahre staatliche Gehirnwäsche sorgen zudem nicht für Lebensfreude.

Große Teile der kirchzartener Geschäftswelt haben den Wertekompass des friedlichen Miteinanders und der notwendigen kritischen Distanz zu diesen unsinnigen Maßnahmen schon lange verlassen.

Auch sie haben sich damit gegen Vernunft und bürgerlichem Miteinander entschieden.
Wurde das aber nicht von den Initiatoren von  dreisamtal gemeinsam  gefordert?

Sind nur diejenigen "auf der richtigen Seite", die sich dem mittlerweile deutlich bröckelnden Narrativ der Wirksamkeit der Coronamaßnahmen hingeben? Und hat man damit automatisch "das Recht", kritische Menschen zu diffamieren, lächerlich zu machen und wie hier hautnah erlebt, öffentlich "zu bekämpfen"?

Ein geistiges Armutszeugnis und Anlass, die Hoffnung auf Besserung durch sachliche Informationen aufzugeben.

Kirchzarten: du hast fertig!


UPDATE 30.03.2022
Wie von den kritischen Denkern seit 2 Jahren vorausgesagt: das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Corona-Taskforce und das NAVI in Genf (Laboratoire de virologie - HUG) bestätigten, dass sie keinen Nachweis, sowie Kontrollexperimente für SARS-CoV-2 vorlegen können. Ab Freitag wechselt die Schweiz nach Monaten in der ausserordentlichen Lage und Jahren in der besonderen Lage wieder in den Normalmodus. Das bedeutet: Die letzten Massnahmen wie Quarantäne sowie die Maskentragpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln werden aufgehoben.

UPDATE 29.03.2022
Ein masken- und testbefreites gepflegtes Essen mit Freunden in der nahen Schweiz musste heute Abend einfach sein.
Und ich freue mich, dass wir (auch) in der Schweiz willkommene Gäste sind und die Schweizer die nahe deutsche Gastronomie und die Geschäfte aufgrund der sinnfreien Einschränkungen nun meiden.
Da haben sie den deutschen Kunden wieder einiges voraus, die mit Gesichtstüte und Testnachweis sich lieber in leeren Lokalen sicher fühlen.
Auf die Frage nach etwaigen "G"s beantwortete der schweizer Wirt im Vorfeld übrigens lapidar mit:
"So was haben wir in der Schweiz nicht".
Wohl bekomms!




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