Zu meiner Person - wolfgang-daubenberger.de

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Hallo!

geboren 1956, verheiratet und seit den 80er Jahren in Südbaden lebend.

Zur Schule gegangen, aufgewachsen und die Jugend verbrachte ich in der nordbadischen "Goldstadt" Pforzheim. Dies waren die 60er und 70er Jahre, geprägt durch eine Zeit des wirtschaftlichen Aufbruchs, zumal hier die Verarbeitung von Schmuck bzw. Gold in fast jedem Pforzheimer Haushalt verankert war. Dies nannte man Heimarbeit und an die Veredelung von Goldringen in grünätzender Flüssigkeit auf dem Küchenherd erinnere ich mich heute noch. Aber das brachte eben gutes Geld in die Haushaltskasse und Pforzheim war zu dieser Zeit eine gutbürgerliche und wohlhabende Stadt, die durch Schmuck und Gold aber auch manches Nachtschattengewächs (u.a. einer der bekanntesten Boxer dieser Zeit) hervorbrachte. Schon mit ca. 20 Jahren war diese schillernde Szene meine Welt.

Berufsbedingt ins Drei-Länder-Eck nach Freiburg zogen wir in den 80ern, was zur damaligen Zeit ein großer Schritt aus der quirligen nordbadischen Ecke ins eher tröge und beschauliche Freiburg war. Von Freiburg zogen wir privat ins Umland nach Kirchzarten und danach ins nahe Buchenbach, einer kleinen Gemeinde am Rande des Dreisamtals, wo wir noch heute (auch) leben.

Kurz zurück auf Los
Schon in der (Grund-/früher sagte man Volksschule) war ich neugierig und kreativ zugleich.
Aber auch zornig über alles, was ich als ungerecht empfand. Auch danach im Gymnasium, ich erinnere mich an manchen "Nachkriegslehrer" mit strenger Hand, war ich eher ein unbequemer Schüler, weil fast immer aufsässig und rebellisch zu den Themen dieser Zeit. Obwohl das kleinbürgerliche Elternhaus dies nie gefördert, sogar bekämpft hat, hatte ich schon früh einen "eigenen Kopf", der das sture Lernen geradezu verhindert hat.
Das brachte mir dann einen unrühmlichen Abgang in der Schule ein und mit dem 18. Lebensjahr die Gründung einer Kommune/Wohngemeinschaft zusammen mit meinen Jugendfreunden, was in der damaligen Zeit schon eine ganz große Sache war. Lauter Rock, ein freies Leben mit wenig Geld, viel Spaß und sehr wenig Drogen: die bürgerliche Ausbildung beendete ich trotzdem und ergatterte mir eher durch Zufall sogar einen Job, der dann mein späteres  Leben prägen würde. Ein tiefer Glaube an mich selbst (würde man heute dazu Intuition sagen?) hat mir die richtigen Menschen zur Seite gestellt, die mit mir den nächsten Weg gingen und meinen ungezähmten Willen auf die Zukunft lenkten.

Ich habe (un)bürgerlich geheiratet und das neue Leben nahm seinen Gang.

Härte und Konsequenz
Mein Beruf (Versicherungskaufmann) ermöglichte mir eine steile, fast 20jährige dauernde sehr anstrengende berufliche Zeit mit Disziplin, großer Reisetätigkeit und einem immer guten Einkommen als Konsequenz, aber eben auch "das Erlernen" einer geforderten Härte, die man zur Umsetzung von Unternehmenszielen benötigt(e).
Darauf kann ich heute noch bauen, bin aber keineswegs darauf stolz, denn sie kostete vielen Menschen ihre Basis.
Geld und Macht korrumpiert und macht Menschen im System zu Unmenschen mit allen erdenklichen psychischen Grausamkeiten, "wenn man sie nur richtig trainiert".
Dieser "Geldmaschine" gehörte ich fast 20 Jahre an und in den 90er Jahren beendete ich nach Verwerfungen wegen der irren Vorstellungen des Unternehmens meine Konzerntätigkeit, machte mich selbständig und gründete mit einer guten Idee eine Internetfirma mitten in Freiburg.
Dass ich mich nie dem südbadischen Schlendrian angeschlossen habe und deshalb auch materielle Grundlagen erarbeiten konnte ist daraus die Konsequenz, die manch einer aus meinem Umfeld nie tragen wollte und mich im Haifischbecken dieser Branche gut leben liess.

Was hat mich "gerettet"?
Sport stand für mich neben unseren Reisen immer als ausgleichender Moment zum Beruf.
Bereits zu Beginn der 90er "eroberte" ich mit meinem Hobby, dem Mountainbike, unzählige schöne Ecken in Nah und Fern. Dieser Sport faszinierte mich so sehr, dass ich die Grenzen des "normalen" Mountainbikens bis hin zum Downhill verschoben habe und "als Freizeitradler" professionelles Equipment beherrschte.
Diese lange Zeit des "Extremsports" hat mich innerlich sehr geprägt, denn die Grenze zwischen Gesund und (Dauer)Krank ist in dieser Sportart hauchdünn. Eine falsche Bewegung, eine falsche Einschätzung der eigenen Köperlichkeit und die zwei Räder sind links und rechts.
Dies ist auch der Grund, weshalb ich noch heute fest glaube, dass man die Angst vor Krankheiten oder Gebrechen besser selber einschätzen kann, wenn man die Antennen dafür rechtzeitig entwickelt hat.

Dies war und ist auch ein Grund, weshalb für mich die persönliche Freiheit an erster Stelle steht und ich trotzdem die Dinge über den Tellerrand hinaus im Auge habe.

Warum Politik?
Zur Politik zog es mich nie, auch wenn reichlich Gelegenheit dazu gewesen wäre.
Doch als Anfang 2020 die Dinge ihren unrühmlichen Lauf nahmen, interessierten mich dazu die Hintergründe, sprach ich mit vielen Menschen "aus der kritischen Ecke" (auch wissenschaftlich versierten) und zog für mich daraus die Erkenntnis, dass wir alle hier einem gewaltigen geplanten Betrug unterliegen, dessen Opfer unsere Freiheit und unsere gesellschaftlichen Werte sein werden.
Die Gewinner sind mächtige (auch Pharma-/Finanz-)Konzerne, die durch ihre Steigbügelhalter (Teile der Gesellschaft, Finanzkonzernen, Ärzteschaft, Öffentliche Medien, Politikern und unzähligen Verwaltungsleuten mit Allmachtsfantasien) unseren Lebensraum eingrenzen und kontrollieren möchten.
An einen weltweit alle Menschen bedrohenden Virus glaubte ich nach kurzer Bedenkzeit nicht mehr und halte unsere angstbesetzte Gesellschaft mittlerweile in weiten Teilen für eine Masken-Sekte mit Stockholmsyndrom und teilweise psychopathischen Zügen. Die Fachleute werden nach Beendigung dieses Krimis lange Zeit für die Genesung der Menschen brauchen weshalb es auch aller Anstrengungen der demokratischen Teile bedarf, diesen Prozess bald zu beginnen.

Erstmalig und nach reiflicher Überlegung trat ich der Partei "dieBasis" am 8.11.2020 bei, als deren Kandidat ich dann bei der Landtagswahl 2021 in meinem Wahlkreis aufgestellt wurde.

Glücklicherweise trete ich nun nach einem interessanten und vielseitigen Leben in die letze Lebensphase mit einer anspruchsvollen Aufgabe mit vielen ehrgeizigen Zielen ein, die ich auch ausfüllen möchte und angstfrei und mutig "als letzte Abfahrt meistere".
Seid gespannt.

Fortsetzung folgt.
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