2011 FAZIT
Das Jahr 2011 bestimmte ein gewichtiges Thema das Dreisamtal: die Verhinderung des touristischen Angebots durch ausgewiesene Trails für den populären Mountainbike-Sport. Quasi aus dem Nichts tauchte eine Gruppe auf, die intensiv und mit beinahe stalinistischen Methoden an der Verhinderung dieser Pläne arbeitete. Die Einwohnerschaft spaltete sich unter dem ungeheuren Druck der selbsternannten Umweltschützer. Der Bürgerentscheid folgte der Entschlossenheit dieser Aktivisten, die im Übrigen auch nicht aus Kirchzarten alle kamen. Man muss dazu verstehen, dass in Folge der sehr viel gelobten zurückliegenden Großveranstaltungen im Dreisamtal sich ein bundesweites Mekka für Radsportbegeisterte gebildet hatte. Mit positiven Folgen: die Restaurants, die zahlreichen Pensionen und Unterkünfte verzeichneten eine zunehmende Anzahl an jünger werden Gästen, die die umliegenden Schwarzwaldhöhen erkundeten. Dieses positive Image der ansonsten eher bräsigen Gemeinde wurde mit dieser Aktion im Kern geschüttert.
Diese Tat rüttelte aber auch an unserem bis dahin positiven Bild, denn man begegnete "plötzlich" Menschen, die sich auf die Seiten dieser Unruhestifter stellten und von der ganzen Thematik keinen Schimmer hatten. Mit einer Widerlichkeit, die einen zornig machte, hyperventilierten bislang eher brave Mitbürger gegen die Waldfrevler auf zwei Rädern, denen sie im Wald nie begegnet waren.
Das Jahr 2011 bestimmte ein gewichtiges Thema das Dreisamtal: die Verhinderung des touristischen Angebots durch ausgewiesene Trails für den populären Mountainbike-Sport. Quasi aus dem Nichts tauchte eine Gruppe auf, die intensiv und mit beinahe stalinistischen Methoden an der Verhinderung dieser Pläne arbeitete. Die Einwohnerschaft spaltete sich unter dem ungeheuren Druck der selbsternannten Umweltschützer. Der Bürgerentscheid folgte der Entschlossenheit dieser Aktivisten, die im Übrigen auch nicht aus Kirchzarten alle kamen. Man muss dazu verstehen, dass in Folge der sehr viel gelobten zurückliegenden Großveranstaltungen im Dreisamtal sich ein bundesweites Mekka für Radsportbegeisterte gebildet hatte. Mit positiven Folgen: die Restaurants, die zahlreichen Pensionen und Unterkünfte verzeichneten eine zunehmende Anzahl an jünger werden Gästen, die die umliegenden Schwarzwaldhöhen erkundeten. Dieses positive Image der ansonsten eher bräsigen Gemeinde wurde mit dieser Aktion im Kern geschüttert.
Diese Tat rüttelte aber auch an unserem bis dahin positiven Bild, denn man begegnete "plötzlich" Menschen, die sich auf die Seiten dieser Unruhestifter stellten und von der ganzen Thematik keinen Schimmer hatten. Mit einer Widerlichkeit, die einen zornig machte, hyperventilierten bislang eher brave Mitbürger gegen die Waldfrevler auf zwei Rädern, denen sie im Wald nie begegnet waren.
2011 KIRCHZARTEN
Die hier länger Lebenden sollte sich an das Jahr 2011 erinnern, als aus dem Nichts heraus eine Handvoll ideologisierte "Brandstifter" den Ort zum Thema "Bike-Arena" drangsalierten. Unfassbares spielte sich in diesen Zeiten ab. Dazu muss man wissen, dass Kirchzarten als einstiger Luftkurort ein eher gealtertes Publikum als Feriengäste anzog. Die Gastronomie und auch der Ort wurde von den zuvor durchgeführten internationalen Großveranstaltungen zum Mountainbikesport positiv "mitgerissen" und dies verjüngte auch zusehends die Gäste. Seit den 90ern erlebte Kirchzarten immer wieder solche Veranstaltungen, die der Gemeinde ein Ansehen verlieh, das weit über die Grenzen hinaus ging. So z.B. 1995, der über 100.000 Besucher in wenigen Tagen in den Ort brachte und internationale Beachtung fand.
Worum ging es eigentlich?
Es ging um den vorgelegten ehrgeizigen Plan namhafter Sportbegeisterter, auf dem bzw. in der Nähe des Giersberg attraktive Parcours für Mountainbikebegeisterte zu schaffen. Damit wollte man dem Ort vor allem weitere attraktive Sportmöglichkeiten und für die lokale Jugend nahe Trainingsplätze bieten und ebenso Gäste anlocken. Etwas, was in vielen Regionen Deutschlands, Österreich und der Schweiz erfolgreich umgesetzt wurde. Doch dieser Plan wurde verbissen von dieser selbsternannten Gruppe Naturschützer mit fragwürdigen Absichten bekämpft.
Über ein Bürgerbegehren ist grundsätzlich positiv zu denken. Wenn Alle, also Gegner und Befürworter die Sache als Sache und nicht als persönliches Politikum verstehen. Die "IG Giersberg", in der sich die ideologisierten Gegner sammelten, sorgten im Ort für einen wahren Krieg, der sich durch den gesamten Ort, die Nachbargemeinden, Wirtschaft und natürlich Freunde und Bekannte zog. Wir wissen, dass selbst senile Senioren im Altenheim in Kirchzarten zur Unterschrift durch ihre Verwandten gegen das geplante Projekt "genötigt wurden".
Bürgerentscheid
Ein großer Teil der Kirchzartener haben ohne sich über das geplanten Zukunftsprojekt gut zu informieren mit ihrer Unterschrift gegen das ehrgeizige Projekt gestimmt. Die Initiatoren der "Bike-Arena", allesamt mit Herzblut und anerkannt in der Gemeinde sowie fest verankert im Vereinsleben, wurden mit einer verbalen und medialen Verrohung bis hin zum persönlichen Angriff durch die Sportgegner und ihrer Anhänger angegriffen.
Ich kenne die Meisten aus dieser Zeit ganz gut, die für ein sportliches Vorwärts in Kirchzarten warben. Und auch damals erfolgte keine kritische Nachlese. Die Rädelsführer der IG Giersberg zogen aus dem Ort weg und man begrub diese Projekt schlussendlich. Diese unrühmliche Begebenheit hätte eine Warnung sein können, wie leicht Bürgersinn durch den Fanatismus Weniger gekippt wird. Doch genau das folgte dann etwa 10 Jahre später erneut.